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REFERENZ

Firmengebäude Kost Kamm, Windelsbach | Deutschland

Ein langgezogener Neubau mit Flachdach, Holzfassade und Panoramafenster: Das ist das neue Firmengebäude von Kost Kamm in Holzbauweise aus binderholz Brettsperrholz BBS. Positiv aufgefallen ist das Bauwerk auch der Jury des Deutschen Holzbaupreises, die das Projekt mit einer Anerkennung in der Kategorie „Neubau“ auszeichnete. Die Jury würdigte besonders, dass sich das Gebäude harmonisch in das dörfliche Umfeld einfügt und sich dabei trotzdem deutlich als Produktionsstätte zu erkennen gibt.

FAKTEN

Projekt Firmengebäude Kost Kamm
Ort Windelsbach, Deutschland
Errichtung Oktober 2018
Bauherr Martin Kost
Architektur beuchle wiesner architekten, Keltern
Tragwerkplaner Ingenieurbüro Braun GmbH & Co. KG, Pforzheim
Holzbau Steinmetz GmbH, Uffenheim
Nutzfläche 270 m²
Verwendungbinderholz Brettsperrholz BBS, 3-Schicht Massivholzplatten für die Konstruktion

BBS in Sichtqualität

Alle Gebäudeteile bestehen aus Vollholzprodukten, im Inneren wurde binderholz Brettsperrholz BBS in Sichtqualität verarbeitet. Die Außenwände sind mit Holzweichfaserplatten gedämmt und mit einer Weißtannen - Fassade verkleidet. Selbst die aus den Wänden geschnittenen BBS - Elemente der Fensteröffnungen werden als Arbeitstische genutzt. Das Gebäude gehört zur Kammmacherei von Martin Kost. In der Werkstatt des Betriebs werden jedes Jahr rund 35.000 Holzkämme hergestellt.

Preis

Das Firmengebäude Kost Kamm wurde mit der Anerkennung des Deutschen Holzbaupreis in der Kategorie „Neubau“ ausgezeichnet:
Die Preisverleihung des Deutschen Holzbaupreises 2019 fand am 28. Mai in den Räumen der Messe Hannover statt. 157 eingereichte Projekte konnten bei der Vorprüfung registriert werden. Die Jury ermittelte in mehreren Runden über eine Positivauswahl die Träger der Anerkennungsauszeichnung und die Preisträger. Alle eingereichten Beiträge hinterließen einen sehr niveauvollen Gesamteindruck, der sich durch ein breites und qualitativ starkes Mittelfeld auszeichnete.

Deutscher Holzpreis 2019

Fotos: © Melanie Wiesner
Plan: © beuchle wiesner architekten

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