Massivholzbau ist natürlich, schön und behaglich

MASSIVHOLZBAU IST NATÜRLICH, SCHÖN UND BEHAGLICH

Mit Massivholzprodukten und Baulösungen von binderholz entstehen Bauprojekte, die alle normativen Anforderungen an die Bauphysik und den Brandschutz erfüllen. Die Massivholzbauten sind wertsicher, stabil und werden höchsten Ansprüchen an Qualität, Wirtschaftlichkeit und ökologischer Nachhaltigkeit gerecht. Um dies zu garantieren, werden alle binderholz Baulösungen praxisorientiert entwickelt, umfassend geprüft und zertifiziert. Zudem erlauben sie eine schnelle, trockene, saubere und geräuscharme Bauweise. Dank der umfangreichen Forschungs-, Entwicklungs- und Zertifizierungsarbeit von binderholz lassen sich Massivholzbauten heute im Rahmen der baugesetzlichen Möglichkeiten technisch so umsetzen, dass sie zuverlässig alle allgemein gültigen Baunormen erfüllen. Eine Vielzahl an erfolgreich realisierten Referenzobjekten und die stetig steigende Nachfrage beweisen, dass der Massivholzbau ebenso beliebt wie wirtschaftlich konkurrenzfähig ist. HOLZ ALS BAUSTOFF Massivholz ist natürlich, schön und behaglich

BEHAGLICHKEIT UND LUFTGÜTE Massivholz steht für Wohlbefinden und Wohnbehaglichkeit. Dafür sorgen allein schon die vielseitigen architektonischen Gestaltungsmöglichkeiten. So lassen sich im Inneren eines Gebäudes beispielsweise die sichtbaren Oberflächen verschiedener Holzarten wie Fichte, Zirbe, Weißtanne oder BBS Antique miteinander kombinieren und durch Farblasuren sowie geschliffene oder gebürstete Oberflächen weiter individualisieren. Zusammen mit den hervorragenden Eigenschaften der Holzmasse als Wärme- und Feuchtespeicher garantieren die warmen Holzoberflächen ein ausgeglichenes Wohnklima und ein hohes Maß an Behaglichkeit. Fotos: © binderholz, Holztechnikum Kuchl, David Schreyer, Rene Riller Fotografie

NATÜRLICH Da beim Massivholzbau natürliches Holz ohne Bauchemie verwendet wird, wirkt sich ein Hausbau aus Massivholz sogar positiv auf die Gesundheit aus. Billige Baustoffe und Möbel können bedenkliche Stoffe freisetzen, dadurch entstehen möglicherweise Allergien und andere Erkrankungen. Um der Entstehung solcher Erkrankungen bewusst entgegenzuwirken, sollte man auf baubiologisch unbedenkliche Materialien setzen. Massivholz ist ein vollkommen unbelastetes Baumaterial und stärkt darüber hinaus sogar noch das Immunsystem und vitalisiert das Nervensystem. Holzräume wirken beruhigend und sorgen für ein angenehmes Raumklima. NACHHALTIGKEIT Nachhaltigkeit ruht auf drei Säulen: einer ökonomischen, einer ökologischen und einer gesellschaftlichen. Alle drei müssen im Einklang stehen, damit von Nachhaltigkeit gesprochen werden kann. Bauen mit Holz erfüllt sie alle. Bauen mit Holz ist wirtschaftlich. Bauen mit Holz ist ökologisch, weil Holz ein nachhaltiger Rohstoff ist. Und Bauen mit Holz ist gesellschaftlich wertvoll, weil Holzbauten energetisch optimiert und deshalb dauerhaft leistbar sind.

HOLZ IST DER BAUSTOFF DER ZUKUNFT UND AUCH DER NACHHALTIGSTE Vor ca. 300 Jahren wurde der Begriff Nachhaltigkeit durch Hans Carl von Carlowitz in seiner „Silvicultura oeconomica“ geprägt. Dieses Bewirtschaftungskonzept, das ursprünglich nur für die Forstwirtschaft entwickelt wurde, wird heute mehr denn je gelebt und gilt mittlerweile weltweit in Politik und Wirtschaft als das Modell für einen zukunftsorientierten Ressourceneinsatz. Das spiegelt sich auch in den offiziellen Zahlen der EU wider. So hat die Waldfläche in der EU binnen 15 Jahren um 2 % zugenommen, was eine absolute Zunahme von rund 4 Millionen Hektar Waldfläche bedeutet. Gleiches gilt für die Forstwirtschaft und die Holznutzung der Wälder auf nationaler Ebene. In Österreich ist derzeit knapp die Hälfte der gesamten Landesfläche Wald. Seit 1961 wurden 300.000 Hektar Fläche dazugewonnen, und mittlerweile kommen auf einen Einwohner 0,5 Hektar Wald. Davon befinden sich 82 % in Privat- und 18 % in öffentlichem Besitz. Da stetig mehr Holz nachwächst als geerntet wird, kann sich der österreichische Wald, anders als bei den Rodungen der Tropenwälder, kontinuierlich ausbreiten. Zurzeit beheimaten Österreichs Wälder 3,4 Milliarden Bäume und 65 verschiedene Baumarten mit einem Gesamtvorrat von 1,1 Milliarden Vorratsfestmetern. Von den 30,4 Millionen Festmetern, die in den österreichischen Wäldern jährlich nachwachsen, werden 25,9 Millionen Festmeter entnommen, um dem Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft in Gänze gerecht zu werden. Finnland 75% Finnland 77% Österreich 48% Italien 37% Deutschland 31% Ungarn 22% Schweden 68% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% Österreich 47% Slowakei 41% Tschechien 33% Italien 32% Deutschland 31% Frankreich 30% Ungarn 19% EU 19% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% EU 42% Abbildung: Waldfläche der EU-Mitgliedsstaaten, Zuschnitt 51 proholz Austria

WIE VIEL HOLZ WIRD BENÖTIGT, UM 1 m³ BRETTSPERRHOLZ BBS HERZUSTELLEN? Für die Herstellung von hochwertigem Brettsperrholz BBS können nur geeignete Bretter mit gewissen Festigkeitseigenschaften wie auch Oberflächenqualitäten verwendet werden. Aus diesem Grund benötigt man ca. 2,3 m³ Rundholz für 1 m³ binderholz Brettsperrholz BBS. Diese Menge Holz wächst alleine in Österreichs Wäldern bereits nach 2,3 Sekunden wieder nach. Doch was passiert aus dem Rest des Holzes? Vor dem Schneiden des Holzes in unseren Zerspanungssägewerken wird die Rinde, ca. 10 % des Volumens, vom Baumstamm entfernt und direkt am Sägewerksstandort zu Bioenergie umgewandelt. Diese Energie wird in Ökostrom wie auch Wärme zum Trocknen unserer Hölzer umgewandelt. 58 % des Stammes können zu hochwertigen Massivholzprodukten weiterverarbeitet werden. 0,7 % des Volumens eines Stammes werden dem Holz dann noch durch die Trocknung in unseren Trockenkammern entzogen. Weitere 20 % fallen beim Aufschneiden oder Hobeln Fotos: © Daniel Shearing, b&k structures

der einzelnen Bretter weg, diese wandeln wir erneut in Sägenebenprodukte um. Somit fällt bei der Produktion von Brettsperrholz BBS kein Abfall an, der gesamte Stamm wird sinnvoll verarbeitet. Da das Holz außerdem aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt, ist der Bau von Massivholzhäusern auch für unseren Wald kein Problem, ganz im Gegenteil sogar. Bewirtschaftete Wälder haben noch mehr CO2-Speicherwirkung als unbewirtschaftete und leisten dadurch einen noch größeren Beitrag zum Klimaschutz. 4.500 m³ binderholz Brettsperrholz BBS, also jenes Volumen BBS, welches beim Projekt Dalston Lane verbaut wurde, wächst allein im österreichischen Wald innerhalb von nur 3 Stunden wieder nach. Wer ein Massivholzhaus baut, tut somit nicht nur sich, sondern auch dem Wald und der gesamten Umwelt etwas Gutes. Beispiele zur CO2-Speicherung bei Gebäuden Wären 10 % aller Häuser in Europa aus Holz gebaut, würde sich die Kohlenstoffemission um ganze 1,8 Millionen Tonnen (rund 2 % der gesamten Kohlenstoffemissionen) pro Jahr reduzieren. Durch das verheerende Erdbeben in L‘Aquila (Italien, 2009) hatten 70.000 Menschen kein Obdach mehr. Der Wiederaufbau sollte in einer qualitativ hochwertigen und erdbebensicheren Bauweise erfolgen. Als Sieger des internationalen Ausschreibungsverfahrens ging binderholz Brettsperrholz BBS hervor. Insgesamt wurden 11.000 m³ BBS geliefert und damit 29.600 m² Wohnfläche geschaffen. Pro Minute wachsen im österreichischen Wald 40 m³ Holz nach. So dauert es nur 7 Stunden, bis das nach L‘Aquila gelieferte Holz im österreichischen Wald nachgewachsen ist. In diesen 11.000 m³ sind 25.300 Tonnen CO2 langfristig gespeichert. Das ist so viel CO2, wie 1.000 Europäer bzw. 5.000 Autos pro Jahr durchschnittlich emittieren. Jeder Kubikmeter Holz, der als Ersatz für andere Baustoffe dient, reduziert die CO2-Emissionen in der Atmosphäre um durchschnittlich 1,1 Tonnen. Wenn man dies zu der einen Tonne CO2 hinzufügt, die im Holz gespeichert ist, werden mit einem Kubikmeter Holz insgesamt ca. zwei Tonnen CO2 gespeichert.

Konsum im Alltag - CO2-Emissionen FLUG hin und zurück München – Mallorca München – Teneriffa München – New York 0,5 Tonnen 1,2 Tonnen 2,4 Tonnen AUTOFAHRT 12.000 km Kleinwagen, Benzin Kleinwagen, Diesel Offroader SUV, Benzin Offroader SUV, Diesel 2,8 Tonnen 3,0 Tonnen 6,7 Tonnen 7,2 Tonnen ERNÄHRUNG pro Jahr fleischbetont vegetarisch vegan 1,6 - 3,2 Tonnen 0,9 - 1,8 Tonnen 0,8 - 1,6 Tonnen

AKTIVER KLIMASCHUTZ binderholz Produkte und Baulösungen schützen das Klima gleich doppelt. Denn in den Massivholzprodukten ist zuvor aus der Atmosphäre entnommenes CO2 für viele Jahrzehnte als Kohlenstoff gespeichert. Zugleich ersetzen sie konventionelle Baustoffe, für deren Herstellung ansonsten fossile Energieträger verbraucht würden. Der nachhaltig gewachsene Rohstoff Holz ist einer der wichtigsten natürlichen CO2-Speicher. Bäume benötigen das klimaschädliche Gas für ihr Wachstum und entziehen es der Atmosphäre durch Photosynthese. In Massivholzprodukten von binderholz bleibt es jahrzehntelang gespeichert. Auf diese Weise bremst die Nutzung des Rohstoffes Holz den Anstieg von CO2 in der Atmosphäre und mindert nachweislich den Treibhauseffekt.

WIRTSCHAFTLICHKEIT Das geringe Eigengewicht von Holz- und Trockenbaukonstruktionen verringert den Aufwand für Gründung und Fundamente. Der hohe Grad an Vorfertigung erleichtert die Abwicklung auf der Baustelle und sichert standardisierte und überprüfbare Qualität. Die Baustelleneinrichtungen können reduziert werden, der logistische Aufwand ist geringer. Die trockene Bauweise verkürzt die Bauzeiten erheblich und ermöglicht damit eine frühere Nutzung der Gebäude, was wiederum die Finanzierungszeiträume deutlich reduziert. ZEITERSPARNIS Die Zeitersparnis durch die Verwendung von binderholz Brettsperrholz BBS kann bei der Errichtung großvolumiger Gebäude beträchtlich sein. Der hohe Grad an Vorfertigung verkürzt die Bauphase erheblich. Tragende Wandelemente müssen nur noch versetzt und miteinander verbunden werden. Aufgrund ihres vergleichsweise geringen Gewichts können diese Holzfertigelemente auch sehr großflächig dimensioniert sein. Da die Installationen in der Ebene zwischen Gipskartonsystem und Holzelement geführt werden, entfällt das nachträgliche Stemmen und Verputzen. Fotos: © binderholz, b&k structures, Walter Ebenhofer

LÄRMFREI, STAUBFREI, REGENDICHT Lärm, Abfall und Staub sind drei Schlagwörter, die wohl jeder mit Bauvorhaben verbindet. Nicht so, wenn man mit binderholz Brettsperrholz BBS baut. Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrads und der Installationsart von Massivholz, Brettsperrholz BBS im Besonderen, können Lärm, Abfall und Staub deutlich reduziert werden. Bei der Installation von Brettsperrholz BBS wird kein lärmintensiver Maschinenpark benötigt, da die einzelnen Elemente vor Ort lediglich miteinander verschraubt werden. Ein erhöhter Vorfertigungsgrad von BBS Elementen verringert die Bearbeitungsschritte vor Ort und reduziert somit die Staub-, Abfall- und auch Lärmbelastung. Da Holz keine Austrocknungszeiten benötigt und mit dem Aufsetzen des Daches die Baustelle regendicht ist, können auch mehrgeschossige Aufstockungen innerhalb weniger Tage rasch realisiert werden. Fotos: © binderholz

SCHLANKE, LEICHTE KONSTRUKTIONEN MIT HOHEM VORFERTIGUNGSGRAD binderholz Baulösungen ermöglichen einen sehr hohen Vorfertigungsgrad. Dies verkürzt die Bauzeiten erheblich und gewährleistet eine hohe Qualität. Zudem überzeugen Massivholzkonstruktionen im Vergleich zu konventionellen Bauweisen durch ein wirtschaftlich attraktives Verhältnis von Brutto- zu Nettowohnfläche. Diese Tatsache gewinnt mit Blick auf die Baukosten gerade im urbanen Raum zunehmend an Bedeutung. Oftmals führen auch intelligente Kombinationen aus Massivholz und herkömmlichen Baumaterialien wie Beton, Stahl und Glas zu wirtschaftlichen Hybridlösungen. Diese verbinden die Vorzüge traditioneller Materialien mit den Vorteilen der massiven Holzbauweise. Ein großer Vorteil ist zum Beispiel das vergleichsweise geringe Gewicht von Massivholz. Buchstäblich zum Tragen kommt diese Stärke bei Gebäudeaufstockungen. Hier überzeugt Massivholz durch seine konstruktiven Möglichkeiten und durch die Tatsache, dass sein vergleichsweise geringes Gewicht die Belastung auf das Gebäude nicht wesentlich erhöht. Fotos: © binderholz

DER KREIS SCHLIESST SICH - RESSOURCENEFFIZIENZ BEI BINDERHOLZ binderholz steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Naturrohstoff Holz. Wir verarbeiten den gesamten Stamm vom Kern bis zur Rinde und sorgen so für 100% Wertschöpfung. Das Ergebnis sind effizient und nachhaltig hergestellte Massivholzprodukte, die höchste Anforderungen erfüllen. Wie wir dieses hohe Maß an Ressourceneffizienz erreichen, zeigt ein Blick auf die wichtigsten Nachhaltigkeitsfaktoren. binderholz verarbeitet ausschließlich Holz aus nachhaltiger und kontrollierter Waldwirtschaft Alle europäischen binderholz Produktionsstandorte erfüllen die strengen PEFC-Standards und sind nach diesen Standards zertifiziert. Das PEFC-Siegel bescheinigt die Nachhaltigkeit der binderholz Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Dafür werden die Nutzung von Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern sowie der schonende und sachgerechte Umgang mit Ressourcen regelmäßig durch unabhängige Dritte überwacht.

Binderholz Bausysteme GmbH A-5400 Hallein/Salzburg fon +43 6245 70500 · fax +43 6245 70500-17001 bbs@binderholz.com · www.binderholz.com Download Weitere Projekte finden Sie unter www.binderholz.com/bauloesungen binderholz Bürogebäude Baruth | Deutschland Bahnhof und Rathaus 'Stadshus', Växjö | Schweden Quartier Prinz-Eugen-Park, München | Deutschland Hotel MalisGarten, Zell am Ziller | Österreich Seethalerhütte am Dachstein | Österreich Kaffeeproduktion Johannson, Vestby | Norwegen Einfamilienhaus, Uderns | Österreich Wasserpark Rulantica, Rust | Deutschland Privates Doppelwohnhaus Mut zur Lücke, Innsbruck | Österreich Studentenwohnheim 'Adohi Hall', Arkansas | USA Fotos: binderholz, www.florianhammerich.com, Anders Bergön, Conné van d‘Grachten, ZillerSeasons, PREFA/Croce & Wir, JOH-SALG AS, becknaphoto, Holzbau Amann GmbH, David Schreyer / D-07-2022

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