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Hotel Sand, Kastelbell in Tschars | Italien

Fakten

Projekt Zubau von 12 neuen
Garten-Suiten
Ort Kastelbell, Italien
Errichtung 2017

Bauherr Familie Bernhart
Architektur Marx & Ladurner
Ausführung Holzbau
Zimmerei Fleischmann A. & Co OHG

Das Hotel Sand im Vinschgau wurde um einen zweistöckigen Zimmer- und Wellnesstrakt erweitert. Im Gesamten handelt es sich hierbei um 12 komplett neu errichtete Natursuiten, durch diese das Hotel von 24 auf 84 Betten aufgestockt wurde. Dieser Zubau hebt sich gänzlich vom Rest des Hotels ab und ist mit diesem lediglich über einen Verbindungssteg vom 1. Obergeschoss verbunden.




Das Spiel mit der Materialität

Das Gebäude steht auf einem Sockelgeschoss in farbigem Beton, worauf sich wiederum ein Massivholzbau aus binderholz Brettsperrholz BBS befindet. Besonderes Augenmerk wurde auf das Farbspiel und den Kontrast zwischen Holz und Stein sowie auf die wetterschutzbehandelte Fichtenholzfassade aus binderholz Profilholz gelegt, welche dem Gebäude einen originellen und luxuriösen Eindruck verleiht. Sie wurde mit einer Imprägnierlasur versehen, um den äußeren Bedingungen gekonnt standzuhalten und ihre typisch weiß-goldene Farbe möglichst lange zu erhalten.



Grundrissplan EG des Spa-Bereichs und dem Naturpool sowie dem Sportbecken

Bauarbeiten

Der Umbau begann Anfang November 2016 und es dauerte insgesamt nur rund 20 Wochen, um das Gebäude komplett fertigzustellen. In jeder der Garten-Suiten stehen den Gästen 30 m² Wohnfläche zur Verfügung. Ausgestattet sind die 12 neuen Zimmer mit Lehm-Klimawänden, welche sich perfekt zum Heizen und Kühlen eignen. Die Schlaf- und Aufenthaltsbereiche befinden sich in einem großzügig ausgelegten Raum, welcher mit der Fensterseite Richtung Süden ausgerichtet und mit jeweils einem angrenzenden Balkon ausgestattet ist. Das, und die hohen Fensterfronten der Erker sorgen für viel Tageslicht und einen scheinbar grenzenlosen Ausblick.

Der Badbereich liegt getrennt vom WC und verfügt über eine freistehende Badewanne, welche an die Fassade angrenzt und einen Panoramablick über die Garten- und Poollandschaft bietet. Die Zimmereinrichtung bildet durch das schwarz gebeizte Fichtenholz einen Kontrast zu den Sichtholzwänden und der Sichtholzdecke.

3D Rendering des 1. OG mit BBS Elementen

Die Umsetzung im Detail

Insgesamt wurden ganze 346 m³ binderholz Brettsperrholz BBS, davon 152 m³ BBS XL, verbaut. Die Decke und das Dach des Gebäudes bestehen zu einem Großteil aus BBS 125 Elemente in Fichte Sichtqualität. Die BBS XL wurde hier nur an den Orten verwendet, wo es auch statisch notwendig war. Die Wände bestehen zur einen Hälfte in Sicht- und zur anderen in Nichtsichtqualität.

Über die neue Treppe gelangt man nach unten in den Wellnessbereich. Hier wurden die gesamten Oberflächen in farbigem Sichtbeton mit Brettschalung ausgeführt. Die deutlich sichtbare Oberflächenstruktur als Abdruck der Maserung der gebürsteten Fichtenbretter wird durch die Beleuchtung geschickt in Szene gesetzt.

Der Bereich umfasst eine Finnische Sauna, ein Dampfbad und eine Biosauna mit Panoramascheiben zur Gartenlandschaft. Zusätzlich haben die Gäste die Möglichkeit im Private Spa zu entspannen. Unmittelbar daneben befindet sich der Ruhebereich, bestehend aus 3 Ruheräume mit Panoramascheiben zum 150 m² großen Naturteich im Holzbecken. Dieser sorgt für ein chlorfreies Schwimmvergnügen gleich neben dem Regenerationsteich, den man mit verschiedensten Wasserpflanzen kultiviert hat. Zudem wurde ein neues 25 Meter langes beheiztes Sportbecken mit Inneneinstieg in farbiger, geschliffener Sichtbetonoptik mit Infinity Kante gebaut. Dieses befindet sich direkt neben dem Regenerationsteich und ist durch eine nicht sichtbare Abgrenzung damit verbunden.

Zwischen den einzelnen Becken erstreckt sich ein breiter Holzsteg, über den man in das Sportbecken sowie in den Naturteich gelangt. Der umliegende Rasenbereich ist mit Liegen bestückt und dient zum Entspannen.

Fotos: © binderholz

Pläne: Marx & Ladurner, Zimmerei Fleischmann A. & Co OHG

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