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The GSK - klimaneutrales Laborgebäude für nachhaltige Chemie, Nottingham | Grossbritannien

Fakten

Projekt CO2-neutrales Labor für
nachhaltige Chemie
Ort Nottingham, Großbritannien
Errichtung 2015

Bauherr University of Nottingham
Architektur FDG – The Fairhursts Design Group
Ausführung B&K Structures Ltd mit binderholz in Partnerschaft
Generalunternehmer Morgan Sindall Group
Green Facts Holz = CO2 Speicher | Holz = nachhaltig | Holz = ökologisch recycelbar | Holz = Solarenergie-Speicher
BBS Verwendung 1.420 m³ Wand-, Decken- und Dachelemente

Morgan Sindall konstruierte das Gebäude „The GSK“ der Universität Nottingham und somit das erste CO2-neutrale Labor für nachhaltige Chemie Großbritanniens. Es ist das erste Projekt aus dem Sektor des Hochschulwesens, welches die höchste Auszeichnung des britischen Nachhaltigkeitszertifikats BREEAM und des Umweltzertifikats LEED zugleich erhielt.

 

 

Verschmelzung des Gebäudes mit der Umgebung
Aufenthaltsbereich durch Brettsperrholz BBS und BSH Elemente geprägt
Hochmodernes Labor mit sichtbaren Holzoberflächen

Das Konzept

Das Bauwerk beherbergt das „Centre for Sustainable Chemistry“ der Universität Nottingham, das als Schnittstelle für neue Kooperationen mit der Industrie dient. Das Zentrum ist in Großbritannien einzigartig - nicht nur in seinem Design, sondern auch in seinem Fokus auf weltweit führende Forschungsaktivitäten in der nachhaltigen Chemie.
Die Forschungstätigkeit zielt auf die höchsten "clean and green"-Standards ab, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und sicherzustellen, dass die neu entwickelte Chemie sowohl energie- als auch ressourceneffizient und nachhaltig ist.
Das neue klimaneutrale Laborgebäude befindet sich im preisgekrönten Innovations-Park der Universität Nottingham und bietet einzigartige Möglichkeiten für die Chemie. Der Fokus auf Nachhaltigkeit spiegelt sich im Gebäude selbst wider, das durch die Integration neuester Technologien während seiner gesamten Lebensdauer CO2-neutral bleiben wird.

3D Rendering des Gebäudes aus Brettsperrholz BBS und BSH Elementen

Die Umsetzung

Das Gebäude wurde von den Architekten The Fairhursts Design Group entwickelt und verfügt über eine Nutzungsfläche von 4.500 m² verteilt auf zwei Stockwerke.
Es umfasst erneuerbare Technologien und integrierte Photovoltaikmodule in der Dachkonstruktion, um eine geschätzte Produktion von mehr als 200.000 kWh pro Jahr generieren und potenziell über 100 Tonnen Kohlenstoff pro Jahr ausgleichen zu können.
Um den Nachhaltigkeitseffekt noch zu erhöhen, wurde das Labor aus natürlichen Materialien gebaut. Es wurden ganze 1.420 m³ Brettsperrholz BBS für das Gebäude verwendet. Das Material wurde sowohl für die Wand- als auch für die Dach- und Deckenelemente gebraucht. Da das Gebäude der Inbegriff von Nachhaltigkeit und Natürlichkeit ist, ist es mehr als passend, dass The GSK komplett aus Massivholz gebaut wurde. Die Verwendung von Massivholz am Bau gilt als besonders ressourcen- und umweltschonend. Durch die warme Optik des Holzes in Sichtqualität, strahlen die Räume eine ganz besondere Behaglichkeit aus. Die hervorragenden Eigenschaften der Holzmasse als Wärme- und Feuchtespeicher garantieren ein ausgeglichenes Wohnklima, welches sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Die Energie, die für den Betrieb benötigt wird, wird durch erneuerbare Quellen wie Solarenergie und nachhaltige Biomasse gedeckt. Überschüssige Energie, die durch das Gebäude erzeugt wird, wird über 25 Jahre hinweg genügend CO2-Gutschrift zur Verfügung stellen, um den bei der Errichtung freigesetzten Kohlenstoff wieder aus der Atmosphäre zurückzuholen.

Zur Erfassung und Kontrolle der CO2-Daten wurde ein rigoroses System implementiert, wodurch die CO2-Bilanz des Gebäudes sowohl während der Bauphase als auch während der Betriebsphase des Gebäudes demonstriert wird. Das maximale CO2-Ausgabenziel, einschließlich dem verkörperten Kohlenstoff in Baumaterialien, dem Bauprozess und der Lieferung von Materialien zum Standort, wurde auf 800 Tonnen Kohlenstoff festgelegt. Das Ziel für den Energieverbrauch während der Nutzung liegt bei einer jährlichen CO2-Emissionsgutschrift von 51,5 Tonnen. Somit wird das Gebäude nach Ablauf dieser Zeit einen komplett CO2-neutralen Status erreicht haben.

Statement

"Dieses Gebäude wird an der Spitze der nächsten Generation hochgradig nachhaltiger Forschungslaborgebäude für die nasschemische Forschung stehen. Wir haben das beste Fachwissen in den Beratern des Projektmanagements und des Designteams in Auftrag gegeben und freuen uns über die Ernennung von Morgan Sindall als Vertragspartner. Dies ermöglicht uns, mit dem Bau und der Lieferung dieses Projekts fortzufahren.", berichtet Chris Jagger, Chief Estates and Facilities Officer, University of Nottingham

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