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REFERENZ

Kaffeeproduktion Ali, Vestby | Norwegen

In der 9.450 Quadratmeter großen Kaffeeverarbeitungsanlage riecht es nicht nur nach neu eingetroffenen Kaffeebohnen, sondern es riecht auch nach frischem Holz. Fast überall im Gebäude gibt es sichtbare Wälder. Der Boden im Erdgeschoß besteht aus Beton, und das Erdgeschoß in Teilen des Gebäudes verfügt über Betonsäulen und Löcher, die mit Gussteilen bedeckt sind, um die Stabilität des Gebäudes zu gewährleisten. Ansonsten ist Holz sowohl innen als auch außen das Hauptmaterial.

FAKTEN

Projekt Kaffeproduktion, Industriegebäude
Ort Vestby, Norwegen
Jahr der Errichtung September 2019
Bauleiter Bjørn Moberg AF Gruppen
Architekten Arkitektene ASTRUP OG HELLERN
Baukosten 255 Mio. NOK.
Auftraggeber Joh. Johannson Coffee AS
Bauleitung AF Bygg Østfold
Nutzfläche 9.450 m²
Material Verwendung 1.100 m³ binderholz Brettsperrholz und 1.300 m³ Brettschichtholz

Rekordhohe Trennwände aus Holz

Die Kaffeeproduktionsanlage besteht aus einer Brennerei, Büros, Verpackung, Werkstatt, Lager und Energiezentrum. Teile des Gebäudes haben drei Etagen, in anderen jedoch nur eine Etage mit technischen Einrichtungen vom Boden bis zur Decke. Die Herausforderung besteht darin, dass sich in verschiedenen Gebäudeteilen 7 bis 22 Meter und höchstens 35 Meter unter dem Dach befinden. In Norwegen ist das erste Gebäude mit so hohe Stockwerke in drei Stockwerken.

Treppen und Gehhilfen aus Holz, Stützpfeiler und Dachkonstruktion aus Holz, speziell gestalteter Kubusboden und Erzkiefernfassade. Fast überall im Gebäude gibt es sichtbare Wälder. Der Boden im Erdgeschoß besteht aus Beton, und das Erdgeschoß in Teilen des Gebäudes hat Betonsäulen und Löcher, die mit Gussteilen bedeckt sind, um die Stabilität des Gebäudes sicherzustellen. Ansonsten ist Holz sowohl innen als auch außen das Hauptmaterial. Auch der Aufzugsschacht besteht aus Holz, ist aber aus Brandschutzgründen meist mit Gips verkleidet.

Hohes Umweltprofil

Daher gebe es einen hohen Stellenwert bei der Verwendung von Produkten mit dokumentierter Qualität, die den zukünftig zu erwartenden baulichen, technischen und ökologischen Standards und Anforderungen entsprechen. Das Gebäude hat ein hohes Umweltprofil und ist nach BREEAM Excellent zertifiziert. Das Gebäude hat einen Passivhausstandard und ist autark für Heizenergie. Die Energieversorgung wird durch Energiequellen im Boden und die weitgehende Nutzung von Solarzellen an den Süd-, West- und Ostwänden sichergestellt. Die Anlage nutzt auch Wärmerückgewinnung und Biogas.

Joh. Johannson Kaffe: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ziel war es, den modernsten und umweltfreundlichsten Kaffeebrenner in Europa zu bauen die 60 Jahre hält, genau wie das alte Werk in Filipstad in Oslo."

Fotos: © binderholz, © JOH-SALG AS

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